Hinaus an
den Strand will ich gehen,
Wenn keiner
wacht
Das wilde
Meer zu sehen
Und die
heilige Nacht.
Und wieder faßt mich das alte Weh –
Am Strand
tanzt ein Boot.
Das lockt
mich hinaus in die tosende See,
Fort, fort
für immer von Haß und Not,
In die See,
in die Nacht, in das Glück, in den Tod.
Ich löse
das Tau
Und die
Freiheit lacht
Hinter
Nebel und Grau.
Und ich
fahre jubelnd hinaus in die Nacht,
Das Elend
fliehend zu Tod und Glück.
Einmal nur
blick ich zurück.
Da winkt am
Land
Eine
Freundeshand –
Und wie ich
das seh,
Da hab ich
vergessen all Haß und Not.
Es faßt
mich wieder das alte Weh.
Ich wende
das Boot
Zurück zum
Land
Und küsse
die treue Freundeshand.
Joachim Ringelnatz